Archiv 08/09 - ASV Senden gegen SN03 III
Spieltag ist Samstag der 18.10.2008.
Spielbeginn ist 16 Uhr.
Spielort ist der Sportpark Senden, Anbau an der Alten Halle.
Spielergebnis 5 : 3
Heim | DWZ | Gast | DWZ | Einzelergebnis |
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Wiltschut, Arne | 1768 | Schmidt, Benedikt | 1703 | 1 - 0 |
Neugebauer, Tobias | 1849 | Van de Vyle, Jan | 1748 | ½ - ½ |
Hirnstein, Markus | 1824 | Nürenberg, Bernd | 1655 | ½ - ½ |
Matern, Daniel | 1613 | Homann, Ludger | 1585 | ½ - ½ |
Deppe, Jörg-Frieder | 1614 | Wissen, Michael | 1543 | ½ - ½ |
Wiltschut, Jan | 1564 | Dr. Wolf, Manfred | 1606 | 1 - 0 |
Kuhr, Andreas | Restpartien | Dirks, Volker | 1427 | 0 - 1 |
Henke, Dieter | 1641 | Schmidt, Sebastian | 1369 | 1 - 0 |
Spielbericht
Erwartungen
Mit welchen Erwartungen wir in das Match gegen Senden fuhren, ist mir eingedenk der Tatsache, dass Sendens Spieler im Schnitt ca. 100 DWZ-Punkte besser sind, im Nachhinein recht unklar.
Unser Mann an Brett 1, Benedikt, erklärte, er habe aus der Eröffnung heraus keine Chance gehabt; sein Gegner konnte mit einem frühen Springeropfer auf f2 forciert und hübsch gewinnen.
Ich selbst sah mich nach langer Zeit in der Spanischen Eröffnung wieder, die ich glücklicherweise einigermaßen „wiedererkannte“. Es wurde lange nichts getauscht und mein Gegner hatte etwas wenig Zeit, weshalb er Remis bot. Nach meinem Debakel in der letzten Partie „musste“ ich annehmen.
Dr. Wolf wurde heute von einem Figurenopfer unangenehm überrascht, das ein Matt erzwang – seine Mannschaftskollegen waren mindestens ebenso vor den Kopf gestoßen, da er sonst ein sicherer Punktesammler ist.
Michael stand nach der Eröffnung besser und blieb seinen Remisen treu.
Bernd war in eine verbarrikadierte Stellung geraten und konnte ebenfalls ein Remis beisteuern.
Auch Ludger sah keine Möglichkeit auf Gewinn zu spielen: Remis.
An den Brettern 7 und 8 ging es heiß her. Zugegeben, insgesamt erinnerte es eher an Fußball spielen, da die Einschätzungen während der Partien wechselten. Sebastian stand lange Zeit klar besser (aktive Türme auf der 2. Reihe des Gegners), jedoch ist sein Gegner wesentlich erfahrener und stellte ihm noch ein Bein.
Volker stand vice versa lange Zeit klar schlechter (nach seiner eigenen Aussage weil er zu spät sein gefürchtetes Manöver f3, Sh3-f2 ausführte). Im Endspiel zeigte er aber, wie man mit gut gestelltem Springer trotz Minusbauern gegen Läufer gewinnen kann.
So bleibt wohl nur zu sagen, dass der „Fast-Aufsteiger“ gegen den Aufsteiger dann doch verdient gewonnen hat. Aber wir können der Saison gelassen entgegen sehen. Nächstes Mal kämpfe ich dann auch wieder, versprochen :-)
Jan